Heute habe ich einen Artikel zur Gestalttherapie von Malcolm Parlett gelesen. Eine Stelle hat mich sehr inspiriert. Diese möchte ich Ihnen gerne weitergeben:
- Sei echt. Sag, was du meinst, und meine, was du sagst.
- Sag »Ich«, wenn du von dir sprichst, nicht »wir« oder »man«.
- Bring Differenzen zur Sprache, sprich Vorbehalte aus. Umschiffe sie nicht und kehr sie nicht unter den Teppich.
- Sieh den Menschen in die Augen. Erkenne, daß deine Eindrücke von anderen großenteils Projektionen sind, in viel größeren Maße subjektiv konstruiert als objektiv vorgefunden.
- Bring Wertschätzungen zum Ausdruck und gehe das Risiko von Nähe ein.
- Öffne Augen und Ohren, wenn du die Welt eines anderen Menschen kennen lernen willst, gewähre ihnen Raum, laß Mutmaßungen außen vor.
- Erkenne den anderen als einen Menschen wie dich, als ein Du und nicht als ein Es, schon gar nicht als ein Etikett, einen Typ oder irgendeine diagnostische Kategorie.
Diese Werte sind selbstverständlich nicht nur in der Rolle als Projektmanager wichtig, sondern in jeder Rolle, die uns in Beziehung mit anderen Menschen bringt. Wenn sie in Führungsrollen stärker gelebt würden, bräuchten wir wahrscheinlich weniger über soziale Konflikte nachdenken.
Wie ist Ihre Meinung? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!
Jürgen Rohr





Soziale Kompetenz im Projektmanagement: Dieses Themenfeld versprach genügend Diskussionsstoff für einen zweitägigen Workshop, der am 12. und 13. November stattfand. Die Organisatoren wollten mit der pm-Schmiede eine internationale Arbeitsplattform etablieren, “um komplexe Herausforderungen im Projektmanagement zu lösen und effiziente als auch effektive Methoden zur praktischen Anwendung zu entwickeln”. Ich für meinen Teil kann sagen, dass sich die Teilnahme gelohnt hat und der erste Schritt getan wurde, um diesem Ziel näher zu kommen. Wer den Termin versäumt hat, darf sich schon auf den nächsten freuen. Hier eine kurze Zusammenfassung: 