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Wie erfolgreiche Projektmanager interagieren

Heute habe ich einen Artikel zur Gestalttherapie von Malcolm Parlett gelesen. Eine Stelle hat mich sehr inspiriert. Diese möchte ich Ihnen gerne weitergeben:

  • Sei echt. Sag, was du meinst, und meine, was du sagst.
  • Sag »Ich«, wenn du von dir sprichst, nicht »wir« oder »man«.
  • Bring Differenzen zur Sprache, sprich Vorbehalte aus. Umschiffe sie nicht und kehr sie nicht unter den Teppich.
  • Sieh den Menschen in die Augen. Erkenne, daß deine Eindrücke von anderen großenteils Projektionen sind, in viel größeren Maße subjektiv konstruiert als objektiv vorgefunden.
  • Bring Wertschätzungen zum Ausdruck und gehe das Risiko von Nähe ein.
  • Öffne Augen und Ohren, wenn du die Welt eines anderen Menschen kennen lernen willst, gewähre ihnen Raum, laß Mutmaßungen außen vor.
  • Erkenne den anderen als einen Menschen wie dich, als ein Du und nicht als ein Es, schon gar nicht als ein Etikett, einen Typ oder irgendeine diagnostische Kategorie.

Diese Werte sind selbstverständlich nicht nur in der Rolle als Projektmanager wichtig, sondern in jeder Rolle, die uns in Beziehung mit anderen Menschen bringt. Wenn sie in Führungsrollen stärker gelebt würden, bräuchten wir wahrscheinlich weniger über soziale Konflikte nachdenken.

Wie ist Ihre Meinung? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

Jürgen Rohr

Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit


Heute gibt es wieder einmal einen Literaturtipp. Für alle, die sich immer wieder fragen, “Warum verhalten sich die anderen so gänzlich anders, als ich das erwarte?”

“Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit – Ein Gespräch über den Konstruktivismus” ist eine leicht verständliche und witzige Lektüre für den Einstieg in diese Materie.

Der erste Teil des Buches enthält ein Gespräch mit Franz Kreuzer. Darin erläutert Paul Watzlawick, warum wir uns von dem Streben nach einer objektiven Wahrheit verabschieden sollten. Wahrheit ist nach Paul Watzlawick stets eine Konstruktion vom Standpunkt des Beobachters aus. Das heißt, wir können nichts sicher wissen. In jedem Augenblick konstruieren wir unsere Ansichten von der Welt selbst. Indem wir die akzeptieren, entwickeln wir Toleranz gegenüber anderen, die eben auch ihre Sicht der Dinge konstruieren.

Im zweiten Teil Der zweite Teil des insgesamt 76 Seiten langen Buches ist ein Watzlawick-Essay mit dem Titel “Sich selbst erfüllende Prophezeiungen”. Dieser Artikel entstammt dem Buch “Die erfundene Wirklichkeit”.

Mit Persönlichkeitstypologien zu stärkeren Teams?

TeamentwicklungWenn es in Ihrem Team einmal nicht rund läuft, stehen Sie damit garantiert nicht alleine da. Auf dem Weg zum leistungsstarken Team liegen regelmäßig Stolpersteine, die es aus dem Weg zu räumen oder zu umfahren gilt. Diese Stolpersteine manifestieren sich meist im Zusammenhang mit Phänomenen wie Machtverteilung, Normen und Werte, Zielsetzungen, Emotionen oder Wahrnehmung. In Gruppen von Menschen, die als Team zusammenarbeiten sollen, gehören sie zum Alltag. Wenn es gelingt, sie zu akzeptieren, lassen sie sich aktiv bearbeiten. Dann sorgen vermeintliche Stolpersteine sogar dafür, dass Entscheidungsprozesse in Gang kommen, versteckte Emotionen zu Tage treten oder neue Handlungsoptionen erscheinen. Vergangene Woche habe ich mich im Rahmen der PM-Schmiede wieder einmal damit beschäftigt, welche Hinweise Persönlichkeitstypologien zur Bearbeitung von Konflikten im Team geben können: weiterlesen »



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