Hand aufs Herz: Haben Sie auch das Gefühl, zu viel Zeit in Meetings zu verbringen? Wenn ja, könnte es daran liegen, dass Sie zu viele Themen in die einzelnen Meetings packen? Oder dass sich einzelne Teilnehmer immer wieder “geistig ausklinken”? Hier eine Anregung, wie Sie mit zielgerichteten Meetings mehr Zeit fürs Wesentliche gewinnen.
Mit zielgerichteten Meetings mehr Zeit fürs Wesentliche gewinnen
Wie erfolgreiche Projektmanager interagieren
Heute habe ich einen Artikel zur Gestalttherapie von Malcolm Parlett gelesen. Eine Stelle hat mich sehr inspiriert. Diese möchte ich Ihnen gerne weitergeben:
- Sei echt. Sag, was du meinst, und meine, was du sagst.
- Sag »Ich«, wenn du von dir sprichst, nicht »wir« oder »man«.
- Bring Differenzen zur Sprache, sprich Vorbehalte aus. Umschiffe sie nicht und kehr sie nicht unter den Teppich.
- Sieh den Menschen in die Augen. Erkenne, daß deine Eindrücke von anderen großenteils Projektionen sind, in viel größeren Maße subjektiv konstruiert als objektiv vorgefunden.
- Bring Wertschätzungen zum Ausdruck und gehe das Risiko von Nähe ein.
- Öffne Augen und Ohren, wenn du die Welt eines anderen Menschen kennen lernen willst, gewähre ihnen Raum, laß Mutmaßungen außen vor.
- Erkenne den anderen als einen Menschen wie dich, als ein Du und nicht als ein Es, schon gar nicht als ein Etikett, einen Typ oder irgendeine diagnostische Kategorie.
Diese Werte sind selbstverständlich nicht nur in der Rolle als Projektmanager wichtig, sondern in jeder Rolle, die uns in Beziehung mit anderen Menschen bringt. Wenn sie in Führungsrollen stärker gelebt würden, bräuchten wir wahrscheinlich weniger über soziale Konflikte nachdenken.
Wie ist Ihre Meinung? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!
Jürgen Rohr
Der heroische Projektmanager – jetzt auch mit Sozialkompetenz!
Endlich ist es soweit. Die niederschmetternden Nachrichten über gescheiterte Projekte werden ein Ende haben. Nie mehr Aussagen wie: “Die Ergebnisse der Projektmanagement-Studien durch PA und GPM aus den Vorjahren zeigen stets die gleichen Ursachen für das Scheitern von Projekten: unklare Anforderungen und Ziele, fehlende Ressourcen bei Projektstart, Politik verbunden mit Kompetenzstreit und schließlich schlechte Kommunikation” (www.competence-site.de). Die Lösung ist gefunden. Wir vermitteln unseren Projektmanagern ab jetzt nicht nur Fach- und Methodenkompetenz, sondern zusätzlich Sozialkompetenz. Damit ist das Problem ein für alle Mal vom Tisch – Oder etwa nicht? Sollten Sie auch Zweifel an dieser These haben, lesen Sie hier, wohin der Weg eigentlich gehen sollte. weiterlesen
Ist unsere Wahrnehmung wirklich objektiv?
Sind wir wirklich objektiv in unserer Wahrnehmung? Ist das, was wir für “wahr” halten, die Wirklichkeit? Oder sehen wir manchmal nur, was wir sehen wollen?
Machen Sie den Test!
(Gefunden über NLP-Wissen.de)
Wie ist es Ihnen gegangen? Haben Sie alles gesehen, was passiert ist? Oder waren Sie nur auf die (vermeintlich) wichtigen Details konzentriert und haben den Rest übersehen?
Das Video zeigt sehr plakativ, wie selektiv unsere Wahrnehmung im Alltag ist. Wir sehen, was wir glauben, sehen zu müssen. Jeder von uns aus einem anderen Blickwinkel. Oft ohne uns dessen bewusst zu sein!
Wenn Sie also das nächste Mal in einem Meeting oder einem Dialog glauben “Recht” zu haben, erinnern Sie sich an dieses Video. Vielleicht haben Ihre Gesprächspartner auch “Recht”?
Methoden sind gut, gegenseitiges Vertrauen ist besser
Eine gute Beziehung zwischen Fachbereichen und IT-Lieferanten (intern oder extern) spielen eine – wenn nicht sogar die – erfolgskritische Rolle in IT-Projekten. Ich habe in einem anderen Artikel bereits darüber geschrieben, wie Sie dieses Vertrauen aufbauen. Meridith Levinson schreibt in einem Artikel auf CIO.com über ein IT-Projekt, dass in “sehr kurzer Zeit” (12 Monate) und im Rahmen des geplanten Budgets sehr erfolgreich umgesetzt wurde. Der Schlüssel zum Erfolg: “good teaming between the IT organization, the finance organization and the systems integration resources.”
Eine Passage, die mir sehr gut gefallen hat: Als es im Projekt aufgrund technischer Probleme zu einer Verzögerung kam, hat keine der beteiligten Parteien mit dem Finger aufeinander gezeigt. Wegen der guten Beziehung, die auf gegenseitiges Vertrauen beruhte, haben beide Seiten mit angepackt und das Problem gemeinsam aus dem Weg geräumt. “We could have blamed each other and told each other we can’t help,” says the CIO. “But there’s no value in doing that. It delays getting to the solution. If IT or finance tried to recover the schedule alone it wouldn’t have happened. We had to do it together.”
Lesen Sie selbst: How IT and Business Relationships Shape Success





