Was zunächst als Produktpräsentation gedacht war, hat sich nach und nach weiter entwickelt…
(Aktualisiert am 23. September 2010)
Was zunächst als Produktpräsentation gedacht war, hat sich nach und nach weiter entwickelt…
(Aktualisiert am 23. September 2010)
Am Anfang eines IT-Projekts, das die Arbeitsabläufe in Unternehmen verändert, sollte stets eine Werte-Analyse stehen. Diese liefert wichtige Hinweise auf den Typ des auszuwählenden IT-Systems. Folgt man den Erkenntnissen der Werte-Analyse, steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich an, dass die Anwender das System ohne aufwändige Änderungen in Betrieb nehmen können. weiterlesen
Auf ecaminc.com habe ich heute einen wunderbaren Artikel mit dem Titel “CIOs Are Fired For Not Providing Business Value” gefunden. Er fordert von CIO’s (oder Projektleitern), nicht nur die geplanten Termine, Budget und Scope einzuhalten, sondern einen Wert für das Unternehmen zu erzeugen. Was mir daran gefällt: Der Artikel kommt von einem CIO, der es als seine Aufgabe sieht, über den Tellerrand hinaus zu sehen und auch einmal die ursprünglichen Zielvorgaben für Entwicklungsprojekte zu hinterfragen, wenn sie sich als unpassend erweisen.
Auch wenn Anforderungen genau so umgesetzt werden, wie z.B. vom Fachbereich spezifiziert, kann das gelieferte System für das Unternehmen wertlos sein! Wer sich hingegen die Mühe macht, die Erwartungen hinter den formulierten Anforderungen zu finden, wird deutlichen Mehrwert liefern. Ein weiterer guter Punkt: Es geht nicht nur darum, neues Budget für jede kleinste Änderung zu akquirieren, sondern von vorne herein die erforderliche Flexibilität im Prozess und im System zu haben, um ohne Mehrkosten und Mehraufwand auf Änderungswünsche reagieren zu können. Die wichtigsten Prinzipien hierbei: Agilität, Kommunikation, Entgegenkommen und Kooperation.
Diesen Beitrag beginne ich mit einer Geschichte: Der CIO eines Unternehmens möchte seine IT-Landschaft um zusätzliche Komponenten erweitern. Sein Ziel ist die weitestgehende Automatisierung der Geschäftsprozesse. Ihn beschäftigt vor allem die technische Machbarkeit. Das Projekt wird gestartet. Die betroffenen Fachabteilungen erarbeiten gemeinsam mit externen Beratern und den Systemlieferanten eine IT-Spezifikation. Diese ist methodisch schlüssig aufgebaut: Von den Geschäftsprozessen über die Anwendungsfälle bis hin zu den IT-Schnittstellen ist alles enthalten, um das weitere Vorgehen detailliert zu planen. Das Projekt geht in die Entwicklungsphase. Eines Tages jedoch geschieht das Unerklärliche: Das Projektbudget wird durch den CEO ohne Nennung von Gründen gestrichen. Das Projekt ist von einem Tag auf den anderen gestoppt. Offensichtlich sah der CEO keinen wirtschaftlichen Nutzen für die IT-Investition.
Wenn Ihnen etwas ähnliches – nicht unbedingt in dieser Extremform – bereits widerfahren ist, könnte Sie das Thema Auftragsklärung interessieren. In einem früheren Beitrag hatte ich bereits auf die Herausforderungen bei der IT-Spezifikation hingewiesen: Hoher Grad an Abstraktion, Subjektivität der Wahrnehmung, unterschiedliche Sprachen der Beteiligten, der gleichzeitige Wunsch nach Planbarkeit und Flexibilität sowie die geringe Verfügbarkeit der Fachexperten machen es nicht leicht, eine für alle Beteiligten passende IT-Spezifikation zu erstellen. Welchen Stellenwert hierfür eine saubere Auftragsklärung hat, möchte ich in diesem Beitrag darstellen. weiterlesen
Wäre das nicht erstrebenswert? Das Top-Management bewertet Ihr IT-Projekt als vollen wirtschaftlichen Erfolg, die Anwender loben das IT-System in den höchsten Tönen, die Kooperation zwischen Fachbereich und IT war hoch produktiv und für beide Seiten motivierend. In der Realität hört man jedoch oft Aussagen wie: “Die Kommunikation zwischen Fachbereich und IT war schlecht”, “die Ziele für das Projekt waren unklar formuliert”, “das Top-Management hat sich nicht richtig beteiligt”, “es gab unausgesprochene Konflikte” oder “das Vertrauen fehlte”. Meist entscheidet die Art und Weise, wie die IT-Spezifikation angegangen wird, über Erfolg oder Misserfolg des gesamten Projekts. Deshalb möchte ich Ihnen in einer Beitragsserie meine persönlichen Schlüssel für die erfolgreiche Kooperation zwischen Fachbereich und IT vorstellen. weiterlesen