Auf sueddeutsche.de habe ich ein (nicht mehr ganz neues) Interview gefunden, dass ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. “Warum machen Chefs so viele Fehler?“. Von Nicola Holzapfel. Interviewt wird Prof. Dr. Heike Bruch, Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen.
Es geht um eine Denkhaltung, die sich jeder aneignen sollte, der sich einmal über die “Unfähigkeit” seines Chefs beschwert hat. Anstatt sich zu beklagen, schlägt Frau Bruch vor, den Spieß einfach umzudrehen, und seinen Chef selbst zu führen.
Guter Denkanstoß!



An Projekte werden meist viele Erwartungen gestellt – zum Beispiel: Die Wartungskosten der Maschinen sollen sinken, die Durchlaufzeiten sollen sich verkürzen, die Kundenzufriedenheit soll sich erhöhen. Hinter diesen rationalen Anforderungen verbergen sich auch emotionale Bedürfnisse der Anspruchsgruppen. Nur wenn ein Projektleiter sie erkennt und angemessen auf sie reagiert, gewinnt er die nötige Unterstützung. 