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Leadership: Fünf Verhaltensweisen für erfolgreiche Führung


ResizedImage150200-LeadershipGute Führung ist für mich stets mit einer bewussten Reflexion des eigenen Verhaltens verbunden: Wie nimmt mich mein Team wahr? Durch welches Verhalten fördere ich Eigeninitiative? Welches Verhalten schränkt die Mitarbeiter ein? Bei dieser Reflexion können Führungsmodelle helfen, die richtigen Fragen zu stellen. Eines dieser Modelle, “Following part of leadership” von Katzenbach und Smith, mit fünf Verhaltensweisen für erfolgreiche Führung, möchte ich Ihnen als Gedankenimpuls anbieten:

Fünf Verhaltensweisen für erfolgreiche Führung

  1. Fragen, statt Antworten zu geben. Durch Fragen wie „Was denken Sie, sollten wir tun?” oder „Was schlagen Sie vor, sollen wir als Nächstes tun?” überlässt eine Führungsperson einem Mitarbeiter die Führung in der Absicht, ihren Vorschlägen oder Antworten zu folgen.
  2. Gelegenheit geben, selbst zu führen. Dies geht weiter als die klassische Absicht, Wachstumspotenziale bei anderen zu finden. Nur wenn dieses Angebot das Risiko in sich birgt, die persönliche Arbeitsleistung der Führungskraft zu gefährden, ist es ernst genug gemeint, um Potenziale freizusetzen!
  3. „Echte Arbeit” machen, statt nur andere arbeiten zu lassen. Die Ärmel hochzukrempeln und sich tatkräftig an den Anstrengungen und Ergebnissen der anderen zu beteiligen, gibt Führungskräften die Anerkennung im Team, dass man sich auf sie verlassen kann, unabhängig von der hierarchischen oder funktionalen Position im Unternehmen.
  4. Matchmaker” sein statt zentrale Schaltstelle. Statt selbst die zentrale Stelle zu sein, über die alle Entscheidungen zusammenlaufen, sollte eine Führungskraft jede Gelegenheit nutzen, um seine Mitarbeiter mit den richtigen Mitspielern zusammenzubringen. Oft reicht eine Frage wie „Hast du Thomas und Anja gefragt, was sie davon halten?”, um vorhandene Potenziale freizusetzen.
  5. Gemeinsames Verständnis statt Konsens anstreben. Die herabwertende Bedeutung, die man dem Management von Konsens zuschreibt, hat nichts mit effektiver Führung und Gefolgschaft zu tun. Statt oberflächlichen Konsens herbeizuführen, sollte eine Führungskraft wirkliches gemeinsames Verständnis für Ziele, Zweck und Vorgehen fördern. Sie sorgt dafür, dass jede Meinung von allen Beteiligten wirklich verstanden wird. Gegenseitiges Verständnis ist sehr viel wirkungsvoller als jede getroffene Entscheidung, um z. B. Alternative A der Alternative B vorzuziehen.

Wie wirken diese Ideen auf Sie?

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von Jürgen Rohr · in Allgemein · Kommentare (0)
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