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Kommunikation 2.0 im Projekt: Dialogisch zum Projekterfolg


Projektkommunikation 2.0 (Foto: Yammer.com)

Projektkommunikation 2.0 (Foto: Yammer.com)

In einem früheren Blog-Beitrag habe ich bereits auf die Dialogische Führung hingewiesen: “Wenn es darauf ankommt, dass Menschen sich aktiv engagieren, hilft dialogische Führung dabei, sie aktiv in den Entscheidungsprozess einzubinden. Im Dialog teilen Menschen ihre individuellen Ansichten und Erfahrungen. Es kommt dabei weniger darauf an, zu bewerten oder sofort Entscheidungen zu treffen, sondern Vertrauen aufzubauen und sich für Ansichten zu öffnen, die sehr unterschiedlich zu den eigenen sind.” Wenn Projektmitarbeiter und -beteiligte sich auf mehrere Standorte verteilen (wie das z.B. in Offshore-Projekten der Fall ist), ist der direkte persönliche Kontakt aus Kostengründen oft nicht möglich. Hier helfen Microblogging-Werkzeuge: Sie fördern einen direkten und offenen Meinungsaustausch.

Im Gegensatz zur E-Mail Kommunikation haben Microblogging-Werkzeuge deutliche Vorteile:

  • Jeder, der sich für ein bestimmtes Thema interessiert, kann selbst entscheiden, ob er eine Nachricht erhält (Pull-Prinzip statt Push-Prinzip)
  • Informationen stehen auch Personen zur Verfügung, die erst später zum Projekt stossen
  • Die Begrenzung auf 140 Zeichen zwingt zur präzisen Formulierung. Der Zeitaufwand zum Lesen von Nachrichten wird geringer
  • Die Suche nach bestimmten Informationen wird durch Suchmechanismen und die Verschlagwortung stark vereinfacht
  • Die Kontaktaufnahme zu Know-How-Trägern wird stark vereinfacht

Ein typisches Microblogging-Tool ist Twitter. Wenn die Datensicherheit eine große Rolle spielt, empfehle ich für die Unternehmens-interne Kommunikation Werkzeuge wie Yammer oder Communote. Dies sind speziell auf die Unternehmenskommunikation zugeschnittene Microblogging-Dienste. Neben dem Austausch von Kurznachrichten können mit diesen Werkzeugen auch Dokumente und Verweise zu wichtigen Informationsquellen einfach verteilt werden.

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von Jürgen Rohr · in Allgemein · Kommentare (2)
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2 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Jürgen Rohr sagt:

    Danke Ralph. Ist schon korrigiert.

  2. Ralph, sagt:

    “Jeder, der sich für ein bestimmtes Thema interessiert, kann selbst entscheiden, ob er eine Nachricht erhält.” – Das ist Pull, nicht Push, oder? ;o)

 

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