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Nine women can’t make a baby in one month

Haben Sie das auch schon einmal erlebt: Wenn die Zeit im Projekt knapp wird und die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen, wird die verbleibende Arbeit einfach auf eine größere Zahl von Personen verteilt. Nach dem Motto: Mehr Personen, mehr Arbeitskraft.

Diese Formel hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: Arbeitskraft ist nicht gleich Produktivität. In der Hektik des Projektalltags geht dieses Wissen leider immer wieder verloren. Neue Mitarbeiter im Projekt brauchen Zeit, bis sie eingearbeitet sind. Schlimmer noch: Sie nehmen auch Zeit von den vorhandenen Mitarbeitern, um sich das erforderliche Wissen zu holen.

Deshalb ein Tipp, wenn es bei Ihnen einmal eng wird: Nehmen Sie sich die Zeit, um den Plan zu hinterfragen. Stimmen die Termine? Stimmen die Prioritäten? Stellen Sie sich die Frage lieber gleich: “Was kann ich kurzfristig verschieben, wenn ich langfristig schneller werden möchte?” Sie sind schneller, wenn Sie zuerst bremsen und dann wieder beschleunigen, als wenn Sie mit hoher Geschwindigkeit aus der Kurve fliegen.

von Jürgen Rohr in Allgemein Kommentare (1)
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K.O. durch Incentives

Ein unterhaltsames TED-Video über die Sinnhaftigkeit von Incentives. Trotz besseren Wissens tun es viele Unternehmen immer wieder: Sie belohnen Mitarbeiter für ein erwünschtes Verhalten. Was passiert? Die Effizienz wird im Idealfall für kurze Zeit gesteigert, um danach umso mehr abzufallen. Die Reaktion? Noch mehr Incentives! Ein Teufelskreis.

Dan Pink spricht in dem Video über den Nutzen von Incentives. Sie haben durchaus einen: Bei ganz einfachen, klar strukturierten und wiederholbaren Tätigkeiten. Etwa so: Nehme die Schraube aus dem Körbchen rechts, bringe sie in der Öffnung in der Mitte an und drehe sie mit dem Schlagschrauber fest. weiterlesen »

Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit


Heute gibt es wieder einmal einen Literaturtipp. Für alle, die sich immer wieder fragen, “Warum verhalten sich die anderen so gänzlich anders, als ich das erwarte?”

“Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit – Ein Gespräch über den Konstruktivismus” ist eine leicht verständliche und witzige Lektüre für den Einstieg in diese Materie.

Der erste Teil des Buches enthält ein Gespräch mit Franz Kreuzer. Darin erläutert Paul Watzlawick, warum wir uns von dem Streben nach einer objektiven Wahrheit verabschieden sollten. Wahrheit ist nach Paul Watzlawick stets eine Konstruktion vom Standpunkt des Beobachters aus. Das heißt, wir können nichts sicher wissen. In jedem Augenblick konstruieren wir unsere Ansichten von der Welt selbst. Indem wir die akzeptieren, entwickeln wir Toleranz gegenüber anderen, die eben auch ihre Sicht der Dinge konstruieren.

Im zweiten Teil Der zweite Teil des insgesamt 76 Seiten langen Buches ist ein Watzlawick-Essay mit dem Titel “Sich selbst erfüllende Prophezeiungen”. Dieser Artikel entstammt dem Buch “Die erfundene Wirklichkeit”.

Web 2.0 im Projektmanagement

Diese wunderbar anzusehende Präsentation zum Projektmanagement mit Web 2.0 habe ich über den Projekt-Log Blog von Robert Wiechmann und Sven Röpstorff gefunden. Die Präsentation stammt von Andrew Filev von wrike.com.

Auch wenn ich nicht glaube, dass es reicht, ein Web 2.0 Tool einzusetzen, um vom “Project-Secretary” zum “Project-Leader” zu werden, halte ich die Präsentation für empfehlenswert. Viel Spass damit!

von Jürgen Rohr in Allgemein Kommentare (0)
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Warum machen Chefs so viele Fehler?

Heike Bruch, Universität St. Gallen

Auf sueddeutsche.de habe ich ein (nicht mehr ganz neues) Interview gefunden, dass ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. “Warum machen Chefs so viele Fehler?“. Von Nicola Holzapfel. Interviewt wird Prof. Dr. Heike Bruch, Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen.

Es geht um eine Denkhaltung, die sich jeder aneignen sollte, der sich einmal über die “Unfähigkeit” seines Chefs beschwert hat. Anstatt sich zu beklagen, schlägt Frau Bruch vor, den Spieß einfach umzudrehen, und seinen Chef selbst zu führen.

Guter Denkanstoß!

von Jürgen Rohr in Allgemein Kommentare (0)
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