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Was bewegt Dich? Wer bist Du wirklich?

Nach einer längeren Pause (viel Arbeit im Moment ;-) ) hier ein wirklich schöner, unter die Haut gehender Text zur Inspiration.

Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist. Ich will wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendig-Seins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen. Ich will wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leids berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob Du verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual. Ich will wissen, ob Du mit dem Schmerz – meinem oder Deinem – dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen. Ich will wissen, ob Du mit der Freude – meiner oder Deiner – dasein kannst, ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein. Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst. Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig. Ich will wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst. Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern – meinem und Deinem – leben kannst und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmondes rufst: “Ja!”

Es interessiert mich nicht, zu erfahren, wo Du lebst und wie viel Geld Du hast. Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für Deine Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer Du bist und wie Du hergekommen bist. Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast. Ich will wissen, was Dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. Ich will wissen, ob Du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gerne mit Dir zusammen bist.

(Oriah Mountain Dreamer)

von Jürgen Rohr in Allgemein Kommentare (1)

Mit Nicht-planungsgetriebener Selbstorganisation zu ausgezeichneten Projektergebnissen

Eine aktuelle Diskussion bei Xing hat mich zu diesem Beitrag animiert: Im Rahmen meiner Master Thesis habe ich mich mit dem Thema Selbstorganisation und Fremdorganisation intensiv auseinandergesetzt. Dabei ist deutlich geworden, dass der Begriff der Selbstorganisation heutzutage fast inflationär benutzt wird. Was Selbstorganisation ist, welchen Beitrag das Management dabei hat und was man dadurch erreichen kann, soll dieser Beitrag klären. weiterlesen »

von Jürgen Rohr in Allgemein Kommentare (0)
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Zuverlässigere Projekte mit Lean Project Management

Wer hätte nicht gerne Projekte, die schlank und rank sind, die keine Zeit für unnötige Arbeiten ver(sch)wenden und die sich in jeder Hinsicht auf die Ziele des Unternehmens und die des Kunden fokussieren?

Lean Project Management ist ein Ansatz, dies zu erreichen. Ähnlich wie bei SCRUM geht es hier weniger um konkrete Prozessvorgaben, sondern um Prinzipien und Regeln.

Hier eine kurze Präsentation zu Lean Project Management:

von Jürgen Rohr in Allgemein Kommentare (0)

Mit zielgerichteten Meetings mehr Zeit fürs Wesentliche gewinnen

Hand aufs Herz: Haben Sie auch das Gefühl, zu viel Zeit in Meetings zu verbringen? Wenn ja, könnte es daran liegen, dass Sie zu viele Themen in die einzelnen Meetings packen? Oder dass sich einzelne Teilnehmer immer wieder “geistig ausklinken”? Hier eine Anregung, wie Sie mit zielgerichteten Meetings mehr Zeit fürs Wesentliche gewinnen.

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von Jürgen Rohr in Allgemein Kommentare (1)
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Tagung: Spiritualität im Management

Je dynamischer sich die Wirtschaft entwickelt, umso wichtiger werden gemeinsame Werte und Prinzipien im Unternehmen. Sie geben Vertrauen und Orientierung, und sie befähigen die Menschen, selbständig Entscheidungen im Sinne des Unternehmens zu treffen. Werte und Prinzipien entstehen jedoch nicht mechanistisch, d.h. es braucht mehr, als einen Werte-Workshop durchzuführen und Werte-Poster im Unternehmen aufzuhängen. Worauf es ankommt, ist eine bewusste Haltung derjenigen, die das Unternehmen führen. Bewusstheit entsteht, wenn Menschen bei sich ankommen. Gerade im Management fällt dies nicht besonders leicht. Operative Hektik, Entscheidungsdruck oder Wettbewerb zwingen zum ständigen reagieren und lassen kaum Zeit, sich selbst zu finden.

Ich möchte dazu auf die Tagung “Spiritualität im Management” der ZfU International Business School hinweisen. Sie soll Manager mit den eigenen Werten und der eigenen Spiritualität in Berührung bringen und damit eine Brücke zum modernen Management schlagen. Es geht darum, Bewusstheit für das eigene Führungsverhalten zu entwickeln und den Menschen wieder in das Zentrum zu rücken, ohne dabei den Fokus auf den Unternehmenszweck zu verlieren.

Die Tagung findet am 06. Dezember 2010 in Luzern statt. Nähere Informationen gibt es hier.

von Jürgen Rohr in Allgemein Kommentare (0)
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